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INFERNO Triathlon 2026

INFERNO Triathlon 2026

TriMeca Performance Team stark am INFERNO Triathlon 2026

Über 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennrad mit 2’400 Höhenmetern, 28 km Mountainbike mit 1’200 Höhenmetern und den abschliessenden 25-km-Berglauf mit 2’200 Höhenmetern bis aufs Schilthorn wartete eine der härtesten Triathlon-Herausforderungen überhaupt. Für Petra war der Start nach rund zwei Monaten praktisch ohne Lauftraining alles andere als selbstverständlich. Erst eine Woche vor dem Rennen entschied sie sich definitiv für den Start. Simon ging seinerseits nur kurze Zeit nach dem Ironman Thun und damit mit leichter Vorbelastung ins Rennen. Reto komplettierte als Headcoach das TriMeca-Trio am Start dieser aussergewöhnlichen Herausforderung.

Schwimmen - starker Auftakt

Bereits über die 3,1 Kilometer im Wasser zeigten die TriMeca-Athleten starke Leistungen.
Petra erwischte trotz ihrer schwierigen Vorbereitung einen sehr guten Auftakt und konnte ihre Schwimmzeit aus dem Vorjahr sogar um mehrere Minuten verbessern. Damit legte sie eine starke Basis für den weiteren Renntag.
Auch Simon fand gut in den Wettkampf. Mit einem kontrollierten Auftakt legte er eine solide Basis für die langen und Höhenmeter reichen Abschnitte an Land.
Reto absolvierte die 3,1 Kilometer ebenfalls erfolgreich. Damit war auch für ihn der erste Teil des langen Renntages geschafft, bevor auf dem Rennrad die nächste grosse Herausforderung wartete.

Rennrad - 97 Kilometer und 2’400 Höhenmeter

Auf dem Rennrad spielte Petra ihre Stärke voll aus. Mit guten Beinen und viel Motivation machte sie einen grossen Rückstand wett, übernahm die Führung bei den Frauen und konnte ihren Vorsprung weiter ausbauen.
Simon wählte bewusst eine kontrollierte Renneinteilung. Auch als andere Athleten schneller fuhren, blieb er ruhig und liess sich nicht dazu verleiten, sein eigenes Tempo zu überziehen. Diese Geduld zahlte sich im weiteren Rennverlauf aus.
Reto bewältigte die 97 Kilometer und 2’400 Höhenmeter ebenfalls erfolgreich. Auf der langen und Höhenmeter reichen Strecke hielt er sein Rennen auf Kurs und erreichte den Wechsel aufs Mountainbike.

Mountainbike – technisch und körperlich fordernd

Auf dem Mountainbike warteten weitere 28 Kilometer und 1’200 Höhenmeter. Trockene und rutschige Bedingungen, steile Rampen sowie die anspruchsvolle Abfahrt von der Kleinen Scheidegg verlangten allen viel ab. Für Petra wurde dieser Abschnitt besonders spannend. Leider ging Ihr zuvor herausgefahrener Vorsprung wieder verloren. Die beiden führenden Frauen erreichten die Wechselzone in Stechelberg gemeinsam.
Simon setzte sein starkes Rennen fort. Auf dem anspruchsvollen Anstieg Richtung Kleine Scheidegg konnte er nochmals Druck machen, seine Kräfte gut einsetzen und erreichte ebenfalls in aussichtsreicher Position den letzten Wechsel in Stechelberg.
Auch Reto meisterte den technisch und körperlich fordernden Mountainbike-Abschnitt. Nach den langen Anstiegen und der anspruchsvollen Abfahrt erreichte er Stechelberg und konnte dort in die Laufschuhe wechseln.

Berglauf – 25 Kilometer und 2’200 Höhenmeter bis aufs Schilthorn

Petra verliess die Wechselzone knapp als Führende und versuchte auf dem flacheren Abschnitt Richtung Lauterbrunnen nochmals Tempo zu machen. Bergauf machten sich die fehlenden Laufkilometer jedoch immer deutlicher bemerkbar. Mit enormem Willen und der Unterstützung entlang der Strecke arbeitete sie sich Meter für Meter Richtung Schilthorn und brachte die Führung bis ins Ziel.
Auch Simon zeigte auf dem Berglauf eine starke Leistung. Bis Mürren konnte er sehr gut laufen. Erst im extrem steilen Schlussabschnitt machte sich die lange Strecke bemerkbar. Dort musste er nochmals gehen und sich die letzten Höhenmeter bis ins Ziel hochkämpfen.
Für Reto begann in Stechelberg der letzte und nochmals besonders harte Abschnitt des Tages. Nach den bereits absolvierten drei Disziplinen führte die Strecke über Lauterbrunnen und Mürren weiter bis hinauf aufs Schilthorn. Reto brachte auch diesen abschliessenden Teil erfolgreich hinter sich und komplettierte damit die starke TriMeca-Teamleistung.

Drei Finishes - und ein INFERNO-Sieg

Petra Eggenschwiler krönte ihr Rennen mit ihrem bereits 6. Sieg beim INFERNO Triathlon. Angesichts der praktisch fehlenden Laufvorbereitung in den beiden Monaten zuvor ist diese Leistung besonders bemerkenswert. Sie erreichte das Ziel nach 10:05:31,3 und beschrieb ihre Gefühle passend als stolz, zerstört, glücklich und dankbar.
Simon Nussbaum erreichte das Ziel in 10:27:00,6 und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit gegenüber dem Vorjahr um rund drei Minuten, obwohl die Strecke 2026 länger war. Mit Rang 4 in der Männer Hauptklasse, Rang 16 bei den Männern und Rang 19 Overall bestätigte er sein starkes Rennen. Gerade angesichts des kurzen Abstands zum Ironman Thun war dies eine überzeugende Leistung.
Headcoach Reto Strässle folgte nur gut 17 Minuten nach Simon in 10:44:31,8. Nach 3,1 km Schwimmen, insgesamt 125 Radkilometern mit 3’600 Höhenmetern und dem abschliessenden Berglauf bis aufs Schilthorn klassierte er sich als 17. der Männer Altersklasse 1, 23. Mann und 27. Overall. Damit brachte auch Reto den INFERNO erfolgreich ins Ziel und sorgte für das dritte TriMeca-Finish des Tages.

Das gesamte TriMeca Performance Team gratuliert Petra, Simon und Reto zu diesen starken Leistungen. Drei Finishes, ein Sieg und drei beeindruckende Rennen auf einer Strecke, die körperliche Leistungsfähigkeit, Erfahrung, Renneinteilung und mentale Stärke gleichermassen fordert.

Petra Eggenschwiler TriMeca Zieleinlauf am Inferno Triathlon 2026
Reto Straessle TriMeca Zieleinlauf am Inferno Triathlon 2026
Simon Nussbaum TriMeca Zieleinlauf am Inferno Triathlon 2026
Petra Eggenschwiler TriMeca Laufstrecke am Inferno Triathlon 2026
Reto Straessle TriMeca Schwimmstart am Inferno Triathlon 2026
Simon Nussbaum TriMeca Rennrad am Inferno Triathlon 2026